4. Januar 2026

RIAC 2025

Erster Wettkampf in Luxembourg

Vom 10. bis 13. Dezember 2025 nahm ich am internationalen Wettkampf in Luxembourg teil. Für mich war das die erste Teilnahme an diesem Wettkampf und ich konnte daraus viele Dinge lernen und mitnehmen. Daher war es eine wertvolle Erfahrung für mich.

Start auf Eigeninitiative

Ich habe mich dazu entschieden, diese Teilnahme selbständig zu organisieren und zu finanzieren und habe mich daher auf Eigeninitiative angemeldet. Auch die Reise und Unterkunft habe ich alleine organisiert und reiste daher mit dem Zug nach Luxembourg. Schon bereits bei diesen organisatorischen Angelegenheiten konnte ich viele wertvolle Erfahrungen machen, welche mich sicher in Zukunft weiterbringen werden. Es war schon eine Herausforderung, wenn man vor Ort und vor allem während dem Wettkampf völlig auf sich alleine gestellt ist, ich musste lernen, mit meinen eigenen Emotionen umgehen zu können, ohne dass ich gleich einen Ansprechspartner hatte. Dies war sicher nicht einfach, aber – ich wiederhole mich 😉 – eine wertvolle Erfahrung. Trotzdem habe ich deutlich gemerkt, dass ich eine Teilnahme mit einem Team bevorzuge, weil ich mich sehr gerne auch austausche und von anderen lerne und daraus Energie ziehen kann.

Mein Ziel für diesen Wettkampf war vor allem Wettkampferfahrung sammeln auf internationaler Bühne, sowie mentale Herausforderungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu eruieren. Die Resultate standen für mich nicht im Vordergrund, da ich ja momentan mehr Fokus auf die 25m Disziplin lege.

Die Wettkämpfe

Gleich 3 Wettkämpfe waren in den 3 Tagen geplant, vorgängig fand ein offenes Training statt. Somit ein relativ intensives Programm, was aber auch gute Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet. Daher habe ich mich sehr auf diese Herausforderung gefreut. Der erste Wettkampf war taff für mich. Mein Resultat deutlich unter dem, was ich mir sonst gewohnt war. Ich konnte nicht gut mit meinem Aktivierungslevel umgehen und kam unter anderem dadurch deutlich in Zeitnot. Trotzdem war es für mich am ersten Tag kein Weltuntergang; ich konnte es irgendwie akzeptieren, da dies ja der erste Wettkampf war – mal schauen was dabei rauskommt war meine Devise.

Im zweiten Wettkampf hatte ich etwas weniger Mühe mit der Zeit, traff auch deutlich mehr 10er, hatte aber auch einige schlimme Patzer drin, welche ich teilweise nicht ganz einordnen konnte. Dadurch wurde das Resultat nicht viel besser. Mental war es für mich sehr schwierig, diesen Tag so zu akzeptieren, da ich an einigen Stellen alleine gerade keine guten Lösungen fand. Es war schön, dass ich doch mit einigen reden konnte und dadurch einen besseren Zugang zur Akzeptanz finden.

Beim dritten Wettkampf hatte ich eine deutlich bessere Einstellung, ich hatte bereits am Morgen eine ganz andere Herangehensweise und werde davon sicher einiges in Zukunft auch noch in meine Wettkampfvorbereitung einfliessen lassen. Ich war auch deutlich weniger angespannt und konnte die ganze Atmosphäre besser geniessen. Ich konnte zeitlich gut in den Wettkampf starten, hatte dann aber einen Hänger und kam dadurch am Schluss nochmals in Zeitdruck. Dies ist sicher ein Punkt an dem ich aktuell arbeite. Ich hatte keine groben Fehler im Wettkampf, jedoch wieder deutlich weniger 10er als am Vortag. Am Schluss erzielte ich zwar das beste Resultat dieser drei Tage, jedoch immer noch deutlich unter dem was ich sonst erreiche.

Danke an die Unterstützer

Als ich mich dazu entschieden habe, das Ganze selber zu finanzieren, war ich sehr dankbar, dass ich auch einige Unterstützer habe. Dazu zählen natürlich die Sponsoren, alle hier auf der Website zu finden;).

Ganz speziell für diesen Wettkampf möchte ich jedoch der Swiss Shooting Academy danken, welche mich dafür finanziell unterstütz hat, dies bedeutet mir sehr viel.

Und ganz besonders dankbar bin ich auch für alle, welche immer an mich glauben und mich auch mit lieben Worten, netten Gesten und guter Gesellschaft unterstützen! Das ist sehr viel wert.

Fazit

Als Fazit ziehe ich viel Positives aus diesem Wettkampf, und für mich ist klar; ich schreibe ihn mir dick in die Agenda für 2026.

Ich werde vor allem an mentalen Punkten arbeiten, jedoch auch vermehrt Haltetraining und Techniktraining ohne Punktscheibe einbauen für meine nächsten Trainings.

Es hat Spass gemacht und ich freue mich, in Zukunft noch mehr internationale Wettkämpfe zu bestreiten!

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