Warum Schiessen?

Mein Weg zum Schiesssport

Ich war ein eher aufgedrehtes Kind, welches oft Mühe hatte, sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren. Als ich mit 10jährig das erste mal an einem Luftpistolenkurs teilgenommen habe, sah man gut zum Beispiel bei Tests in der Schule, dass sich meine Konzentrationsfähigkeit steigerte.

Ich merkte selber auch, dass ich besser mit Drucksituationen umgehen konnte. Ich entwickelte ein besseres Selbstbewusstsein und freute mich sehr über neu geschlossene Freundschaften, welche schon mehr als die Hälfte meines Lebens anhalten.

Toleranz und Unterstützung im Schiesssport

Die Schützen-Community ist unterstützend. Oft habe ich es als Trainerin erlebt, dass Kinder zu uns in den Kurs kommen, welche teilweise in anderen Sportarten ausgelacht werden oder sehr auf Äusserlichkeiten reduziert werden.

Dem ist nicht so im Schiesssport: Egal wie jemand aussieht, im Schiesssport werden alle akzeptiert wie sie sind und man unterstützt sich gegenseitig. Neid sieht man selten, man fühlt sich eher wie in einem grossen Team anstatt unter Gegnern.

Faszination Schiessen gesellschaftsübergreifend

Auch im Rollstuhlsport ist im Schiessen einiges möglich, das sehe ich immer wieder, wenn ich als Classifier unterwegs bin, oder als ich als Physiotherapeutin mit an die Paralympics durfte. Es ist faszinierend, was die Sportlerinnen und Sportler in diesem Bereich alles leisten!

Dies Faszination Schiesssport hat schon viele gepackt, ich denke es ist eine schöne Abwechslung und eine gute Herausforderung mit sich selber. Es macht Spass zu sehen, was man alles dazulernt.