2. August 2025

SMMM Thun

Resultate, Erfolge

Schweizermeistertitel für das Emmental

Team-Erfolg an der Schweizerischen Mannschafts Match Meisterschaft (SMMM)

Am 2. August fand die SMMM in Thun statt. Ich bestritt diesen Wettkampf unter dem Emmentaler Matchschützenverband zusammen mit Christoph Gerber und Martin Stettler als Team. Am Schluss durften wir sogar die Goldmedaille entgegennehmen, es war aber keineswegs ein einfacher Sieg, es blieb spannend bis zum letzten Schuss.

Mein Wettkampf

Ich eröffnete von unserem Team den Wettkampf in frühen Morgenstunden und konnte einen soliden Präzisionteil (288p) an den Tag legen. Die Wetterverhältnisse waren eher dunkel und sehr regnerisch sowie zunehmend kalt. Durch den Regen mussten die Phantomscheiben immer ausgewechselt werden, was dazu führte, dass es immer lange Unterbrechungen zwischen den Serien gab. Dadurch hatte ich mit der Zeit etwas mit der Kälte zu kämpfen und meine Leistung sank etwas, aber grundsätzlich bin ich zufrieden mit dem Resultat.

Danach kamen meine Teamkollegen zum Zuge und absolvierten ebenfalls den Präzisionsteil. Danach waren wir bereits an der Spitze des Klassements angelangt, jedoch nur mit wenigen Punkten Vorsprung.

Am Nachmittag folgte dann der Schnellfeuerteil. Hier war das Wetter extrem unterschiedlich. Bei mir gab es über den ganzen Teil hinweg Sonnenschein, was zu relativ stabilen Lichtverhältnissen führte. Danach kam plötzlich wieder Starkregen oder grosse Lichtschwankungen.

Meinen Schnellfeuerteil beendete ich mit 283p. Leider hatte ich im Mittelteil etwas Mühe mit der Zeit und hatte teilweise Angst, den Schuss zu spät abzugeben. Zum Schluss bewies ich mir dann mit einer 50er Passe, dass ich eigentlich wüsste, wie es geht.

Spannend bis zum letzten Schuss

Wie der Name der Meisterschaft bereits verrät, stand heute die Team-Leistung im Vordergrund. Die Resultate waren extrem eng beieinander, Rang 1-5 hatten zeitweise nur 3 Punkte Differenz. Vor der letzten Serie belegten wir den 1.Rang, punktgleich mit St. Gallen und nur 2 Punkte vor Luzern und Zürich. Christoph war von uns noch im Rennen und Martin und ich fieberten fleissig mit.

Als die Scheiben zurückgeholt wurden mussten wir haargenau hinschauen – so hatte Luzern in dieser Serie 2 Punkte mehr und St. Gallen 1 Punkt weniger. Heisst, Gleichstand mit Luzern. Nach langem Warten wurde dann aber bestätigt: Wir Emmentaler hatten eine Innenzehn mehr als Luzern, was bedeutete, dass wir vor Luzern platziert wurden und somit die Goldmedaille mit nach Hause nehmen durften!

Es hat richtig Spass gemacht, aber auch viele Nerven gebraucht. Als Zuschauerin war ich vermutlich nervöser, als ich es als Schützin gewesen bin. 🙂

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