Die ersten beiden Shooting Masters 10m Zyklus 26/27
Am Freitag bin ich meine neue Luftpistole abholen gegangen, nach einem kurzen Training entschied ich mich, am Samstag und Sonntag gleich mit dieser Pistole an den Start der ersten beiden Shooting Masters zu gehen.
Die 10m Saison hat nun richtig gestartet. Anfang Oktober absolvierte ich das BSSV Trainingslager in Wil. Geplant war, dass ich vorher bereits die neue Luftpistole (Steyr Evo 10 SX) abholen kann, damit ich im Trainingslager gleich alle Einstellungen machen kann. Leider blieb die Pistole am Zoll hängen und ich konnte sie erst nach dem Lager abholen.
Nach ca. 60 Schuss mit der neuen Pistole und den einfachsten Anpassungen fiel ich einen für viele wahrscheinlich riskanteren Entscheid: Ich wollte gleich am nächsten Tag die ersten beiden Shooting Masters 10m mit dieser Pistole schiessen.
Für mich war aber klar: ich werde in Zukunft mit dieser Pistole antreten, daher macht es Sinn, mich möglichst bald nur noch mit dieser Pistole zu trainieren und auch Wettkämpfe zu bestreiten. Nach dem Training am Freitag hatte ich zudem ein gutes Gefühl, also stand mir nichts mehr im Wege.
Samstag
Da ich ja noch nicht wusste, wie ich mit der neuen Luftpistole performen werde, hatte ich kein bestimmtes Resultateziel vor Augen. Viel mehr war mir der Prozess und die Abläufe wichtig.
Die Startphase war noch schwierig aber ich konnte mich gut steigern und hatte zum Schluss schöne Schussbilder und ein gutes Gefühl.
Es resultierten 552p und Rang 3 in der Qualifikation.
Im Finale löste sich ein Schuss zu früh (5.9) und dies warf mich schon von Anfang an sehr nach hinten. Ich konnte den Abstand zwar noch verkleinern aber weiter als Platz 3 reichte es nicht.
Sonntag
Mit dem guten Gefühl startete ich am Sonntag in das zweite Shooting Master. Souverän gelang mir hier die Startphase mit 95 95. Danach hatte ich viele 9 und weniger 10 was 93 ergab. Weiter folgte wieder 96 und dann war die Energie leider etwas weg, 93 92.
Am Schluss stand 564p auf der Rangliste, dies reichte für Platz 2.
Das Niveau war am Sonntag deutlich höher als am Samstag, ebenfalls im Finale war ich zwar besser als am Tag zuvor aber auch hier reichte es ebenfalls für Platz 3.
Fazit
Ich bin sehr happy über diesen Start. Es zeigte mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und stimmt mich positiv für den weiteren Verlauf der Saison. Weiter konnte ich mir selber beweisen, dass ich technische Elemente an denen ich gerade intensiv im Training arbeite, auch im Wettkampf umsetzen kann, lediglich die Ausdauer bis zum Schluss alles gleich durchzuziehen fehlt mir noch, aber daran werde ich weiterarbeiten.






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